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Heimat-Rätsel Mai 2017 Auflösung

Auflösung Mai-Rätsel

"Wer kennt unsere Schweinheimer Heimat?"

 

Mai-Rätsel

Armin Kolb schreibt uns dazu:

Das gesuchte Haus stand auf der heutigen Trasse der Bischbergstr. an der Einmündung in die Ebersbacher Straße.
Die frühere Bischbergstr. begann an der Marienstr. und führte an den heutigen Hausnummern Bischbergstr. 6, 8 und 10 vorbei und setzte dort die (alte und jetzt noch vorhandene) Bischbergstr. in Richtung Bachgartenstr. fort. Im Rahmen der Sanierung wurde die Bischbergstr. ab der Metzgerei Sandt nach Süden verlegt und mündet auf dem ehemaligen Grundstück der Raiffeisenbank in die Ebersbacher Straße. Genau gegenüber beginnt die Straße An den Rosengärten.
Um diese Kreuzung im Rahmen der Sanierung auszubauen zu können musste die alte Raiffeisenbank und das gegenüberliegende Gebäude des Tünchers Sebastian Syndikus Ebersbacher Str. 5 abgebrochen werden.  Das Tünchergeschäft Syndikus wurde in die Feldchenstr. verlegt und ist mittlerweile aufgelöst worden. Die damaligen Nachbaranwesen Ebersbacher Str. 3 und 7 sind heute noch vorhanden und nur durch die Straße An den Rosengärten getrennt.
Die Raiffeisenbank ging aus der früheren Darlehenskasse hervor. Die Darlehenskasse wurde 1874 gegründet. An dem abgebrochenen Gebäude befand sich früher noch im Putz des Gebäudes zwischen dem Erdgeschoss und dem Obergeschoss der Schriftzug „Darlehenskasse“. Auf dem Gelände der Raiffeisenbank wurde aber nicht nur das Bankgeschäft getätigt. Rechts und links vom Gebäude gab es noch einen Hof und auf der linken Seite im hinteren Bereich noch eine Halle. Hier wurden Kohlen, Saatkartoffeln, Düngemittel und sonstiges aus dem Landproduktehandel verkauft. Nördlich (in Richtung alte Bischbergstr.) befand sich im Anschluss an das Raiffeisengelände das Anwesen vom "See-Joup". Zwischen der alten Bischbergstr. und dem "See-Joup" führte noch eine private Zufahrt (parallel zur Bischbergstr.) zum Anwesen Ernst Schnatz (ebenfalls abgebrochen).
Geschäftsführer der Raiffeisenbank war 40 Jahre lang Bruno Fäth (* 24.02.1909  + 17.11.1979). Als Bruno Fäth aus der Kriegsgefangenschaft nach Schweinheim heimkehrte erfuhr er, dass für ihn bereits im Juli 1945 ausgeläutet worden war. Ein Grabkreuz auf dem Friedhof in der Haidbergstr. war bereits aufgestellt.

Unter den vielen richtigen Einsendungen wurde Renate Syndikus aus Sulzbach als glückliche Gewinnerin ermittelt. Herzlichen Glückwunsch!