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Mühlen in Schweinheim

Die Schweinheimer Gemarkung erscheint in den ältesten Urkunden im Zusammenhang mit Mühlen und Weinbergen. In beiden Fällen handelt es sich um Besitztümer des Klosters Schmerlenbach, dem in der Gemarkung Schweinheim viele Güter gehörten. Deshalb zählen auch die (noch erhaltenen) Mühlen zu den ältesten Häusern in Schweinheim.

Von den sieben Mühlen dürfte die Eichmühle die älteste gewesen sein. Sie wurde 1248 erstmalig als Ottenmühle erwähnt, später wurde sie auch Reisert- oder Camerarische Mühle genannt. Es war üblich, dass Mühlen mit einem Besitzerwechsel auch den Namen änderten. Das erschwert uns heute die richtige Zuordnung. Die Eichmühle,  war als Klostermühle dem Kloster Schmerlenbach gegenüber zinspflichtig. Den Namen Eichmühle hatte sie von ihrem letzten Besitzer Josef Eich, der 1900 verstarb. Später verfiel die Mühle bis auf ein paar Mauern.

Die Anderlohrsche oder Eckertsmühle datiert ins Jahr 1569. Im Laufe der Jahrhunderte werden verschiedene Müller als Besitzer genannt. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1837 schließlich von Johann Eckert. Bekannt war sie auch als die „untere Mühl“. 1898 erwarb die Stadt Aschaffenburg die Mühle samt Grund und Boden. 1905 wurde das Gebiet zur Stadt Aschaffenburg eingemeindet. Später wurde das Anwesen an Sebastian und Rosa Kaup verkauft, die im ehemaligen Mühlengebäude eine Gastwirtschaft eröffneten. Während des Krieges nahm die Mühle die Meisterschule für Steinmetze auf, deren Gebäude in der Stadt zerbombt worden waren. Es gab noch fünf weitere Mühlen: die Miltenbergermühle, die Dümpelsmühle, die Krugmühle, die Dorfmühle und die Aumühle.